Stage-oe-small.jpg

Prüfung/Seminare/WS2014/

Aus Aifbportal
< Prüfung‎ | Seminare/WS2014
Version vom 9. Oktober 2014, 09:17 Uhr von Ne2260 (Diskussion | Beiträge) (Die Seite wurde neu angelegt: „{{Lehrveranstaltung |Lehrveranstaltungstype=Seminar |Titel DE=Anwendungen von Semantic MediaWiki |Titel EN=Applications of Semantic MediaWiki |Forschungsgruppe=Wi…“)
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Wechseln zu:Navigation, Suche

Seminar Anwendungen von Semantic MediaWiki

Details zur Lehrveranstaltung
Dozent(en) Rudi StuderMichael FärberPatrick Philipp
Übungsleiter Rudi StuderMichael FärberPatrick Philipp
Fach (Gebiet)
Leistungspunkte ECTS
Erfolgskontrolle
Semester WS


Aktuelle und ergänzende Informationen, sowie Zeiten und Räume der Lehrveranstaltung finden Sie im Vorlesungsverzeichnis der Universität.
Link zum Vorlesungsverzeichnis
Link zum Studierendenportal


Forschungsgruppe


Inhalt

Im Seminar können innovative Anwendungen von Semantic MediaWiki (https://semantic-mediawiki.org/) entworfen und entwickelt werden. Semantic MediaWiki (kurz SMW) ist eine viel genutzte Erweiterung zur MediaWiki-Software, der Basis für Wikipedia. Diese Erweiterung ermöglicht Bearbeitern, bestimmte Fakten für Maschinen (Programme) zugänglich zu machen, was es wiederum einfacher für Menschen macht, in den Informationen zu suchen oder sie weiter zu verwenden. Im Rahmen des Seminars werden die Möglichkeiten von SMW als Plattform für Anwendungen im Semantic Web untersucht.

Die Art der Anwendung und die Zielgruppe können entweder selbst vorgeschlagen werden oder aus einem der vielen Projekte hergenommen werden, in denen SMW eingesetzt wird: Wikidata zur Erstellung einer freien Wissensdatenbank, SyncTech zur Produktinnovationssuche, SFB/Transregio 125 zur Wissens- und modellbasierten Chirurgie, SMW-CorA für eine Virtuelle Forschungsumgebung in der Historischen Bildungsforschung etc.

Ziel des Seminars ist es innovative Anwendung zu realisieren und zu präsentieren.


Ablauf

Einzeln oder in kleinen Teams - jedem Studenten bzw. jedem Team wird dabei ein fester Betreuer zugeordnet - sind innovative Anwendungen von SMW zu konzipieren, realisieren und präsentieren. Hierzu kann es notwendig sein Erweiterungen in PHP zu entwickeln. Vorkenntnisse in PHP-Programmierung, Semantische Web-Technologien und Wissensmanagement sind hier von Vorteil aber nicht zwingend Voraussetzung.

  • Eine Gruppenbildung kann während des Kick-Offs (TBA) und bis zum xxx stattfinden.
  • Zu Beginn des Semesters präsentieren die Gruppen ihre Ideen.
  • In einer Zwischenpräsentation werden Ideen und erste Resultate präsentiert und Erfahrungen können ausgetauscht werden.
  • Das Seminar schließt mit den Abschlusspräsentationen der realisierten Anwendungen.


Termine und Anmeldung
  • Das erste Seminartreffen findet am xxx von xxx Uhr im Raum xxx am Institut AIFB (Gebäude 11.40, Dachgeschoss) statt. Die anderen Termine finden als Blockseminar statt. Eine Zulassung zum Seminar ist in Ausnahmefällen auch ohne Anwesenheit beim ersten Seminartreffen möglich.
  • Die Wahl der Themen erfolgt bis zum xxx und wird dann mit dem jeweiligen Betreuer besprochen.
  • Die Zwischenpräsentation findet am xxx (wird noch bekannt gegeben) statt.
  • Die Abschlusspräsentation findet am xxx xxx Uhr statt.

Die Anmeldung erfolgt per eMail an Michael Färber und Patrick Philipp. Es gibt noch Seminarplätze. (Stand: 2014-10-09)

Bei Fragen oder Problemen, wenden Sie sich bitte an Patrick Philipp.


Literatur
Vorkenntnisse in Semantische Technologien sind nützlich, aber nicht notwendig. Bei Interesse: Foundations of Semantic Web Technologies.


Anmerkungen
  • Studierende können sich in der "Semantic MediaWiki" Mendeley-Gruppe mit den Betreuern und anderen Teilnehmern austauschen [1]


Themen
  • Weitere Themen werden noch bekannt gegeben. Bei Interesse einfach beim jeweiligen Betreuer melden.

Themen zu Surgipedia

Surgipedia [2] ist ein Semantic MediaWiki, das im Forschungsprojekt Cognition-guided Surgery [3] zur Speicherung von medizinischem Wissen eingesetzt wird.

  • Sinnvolle Visualisierungen von modelliertem Wissen sind wichtig, um Medizinern und Technikern den Einstieg in Surgipedia zu erleichtern.
    • Man könnte bspw. die Interkonnektivität und den Beitrag zur Wissensbasis von Projekten mittels Surgipedia visualisieren: Gibt es eine Möglichkeit, um aus der Wissensbasis ein Maß für die Interkonnektivität zwischen Projekten bzw. für die Wissensbeiträge von Projekten zu visualisieren? Dazu kann zum Beispiel eine Statistik über die Nutzung einzelner Wissensbeiträge (Triples) erstellt werden und diese in einem Graphen visualisiert werden. (Betreuer: Patrick Philipp)
  • Wiederverwenden von Ontologien in Surgipedia. Es gibt zwei Möglichkeiten, um Ontologien in einem SMW wiederzuverwenden: Import vocabulary [4] und equivalent URI [5]. Beide Male müssen zur Wiederverwendung zunächst entsprechende Seiten mühsam angelegt werden. Hier soll ein Skript geschrieben werden, um eine Ontologie wie z.B. die Radiologie-Ontologie Radlex [6] (in OWL/RDF verfügbar) automatisch in Surgipedia verfügbar für die Wiederverwendung zu machen. (Betreuer: Patrick Philipp)

Twitter und SMW

Twitter bietet als vielgenutzte Microblogging Plattform sehr gute Voraussetzungen, um aktuelle Informationen zu finden. Es ist demnach sehr interessant den dort generierten Inhalt zu untersuchen. Maschinelle Lernverfahren eignen sich, um unter anderem Texte zu analysieren und könnten hier zum Einsatz kommen. Da Tweets jedoch stark von gängigen Texten, wie beispielsweise Artikeln, abweichen, treten hier neue Problemstellungen auf. Tweets sind sehr kurz und weisen eine sehr umgangssprachliche Sprachgestaltung auf.

  • Hashtags sind oft sehr hilfreich, um schnell das Thema eines Tweets herauszufinden. Dennoch werden sie auf verschiedene Arten eingesetzt und können auch kontraproduktiv für derartige Heuristiken sein. Benutze ein maschinelles Lernverfahren, um die Bedeutung von Hashtags zu erforschen und benutze ein SMW, um die Ergebnisse von Menschen evaluieren und verbessern zu lassen. (Betreuer: Patrick Philipp)