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InterLogGrid

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Intermodale Logistik und IT-Services


Kontaktperson: Stephan Bloehdorn

http://interloggrid.wifa.uni-leipzig.de



Projektstatus: aktiv


Beschreibung

Die Zielsetzung von InterLogGrid ist es, Grid-Technologien für Logistikunternehmen zu erschließen und nutzbar zu machen, um dadurch die Planungs- und Dispositionsentscheidungen sowie die Steuerungs- und Durchführungskompetenzen in der intermodalen/ multilateralen Logistik deutlich besser als bisher unterstützen zu können.


Involvierte Personen
Stephan BloehdornJulia HoxhaRudi Studer


Informationen

von: 1 Juli 2009
bis: 30 Juni 2012
Finanzierung: BMBF im Rahmen der Förderinitiative D-Grid


Forschungsgruppe

Wissensmanagement


Forschungsgebiet

InterLogGrid





Publikationen zum Projekt
article
 - book
 - incollection
 - booklet
 - proceedings
 - phdthesis
 - techreport
 - deliverable
 - manual
 - misc
 - unpublished






inproceedings
Sudhir Agarwal
iBookmarks: Synthesis and Execution of Solution Templates for efficient Usage of recurring Web-Process Combinations
Fifth IEEE International Conference on Semantic Computing, IEEE, Stanford, USA, September, 2011
(Details)


Frank Dengler, Denny Vrandecic
Wiki-based Maturing of Process Descriptions
In S. Rinderle, F. Toumani, and K. Wolf, Proceedings of the 9th International Conference on Business Process Management (BPM 2011), Seiten: 313-328, Springer, LNCS, Heidelberg, September, 2011
(Details)


Julia Hoxha, Sudhir Agarwal
Semi-automatic Acquisition of Semantic Descriptions of Processes in the Web
Proceedings of The International Conference on Web Intelligence, IEEE, September, 2010
(Details)


Julia Hoxha, Andreas Scheuerman, Stephan Bloehdorn
An Approach to Formal and Semantic Representation of Logistics Services
In Kerstin Schill and Bernd Scholz-Reiter and Lutz Frommberger, Proceedings of the Workshop on Artificial Intelligence and Logistics (AILog) at the 19th European Conference on Artificial Intelligence (ECAI 2010), Lisbon, Portugal, Seiten: 73--78, published online, September, 2010
(Details)


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Die Logistik gehört zu den Branchen, die besonders stark von Digitalisierung und IT-Durchdringung betroffen sind, was sich, da sie zugleich Integrationspunkt für Güter- und Informationsflüsse vieler anderer Branchen ist, direkt auch auf diese Branchen auswirkt. Während Optimierungspotenziale in einzelnen, geschlossenen, proprietären Logistiksystemen heute weitgehend ausgeschöpft sind, die dadurch effizient und robust arbeiten, gilt dies nicht für die arbeitsteilige Logistik. Dort findet z.B. ein Wechsel des Verkehrsträgers (Modalwechsel) oder das Ineinandergreifen von verschiedenen Transport-, Lagerungs-, Kommissionier- und Distributionsleistungen statt. Damit verbunden sind regelmäßig Wechsel der logistischen Infrastruktur (technisch-physisch), der Güterüberlassung (rechtlich) und der Informationsräume (konzeptuell wie technisch). Einzelne (teil-)autonome logistische Ressourcen sind beteiligt an der Erbringung komplexer, organisationsübergreifender Logistikleistungen, ohne dass der Lösungsweg ex-ante bereits vollständig determiniert ist.

Die Planung, Durchführung und Überwachung intermodaler und multilateraler Logistikströme allein auf Basis standardisierter Unternehmenssoftware ist aufgrund der spezifischen Eigenschaften der logistischen Dienstleistungen nicht realistisch. Derzeitige IT-Lösungsansätze erfüllen nur unzureichend die Anforderungen, die sich an zugehörige Softwareinfrastrukturen ergeben. Insbesondere aufgrund des Umfangs, der Verteiltheit und der Dynamik der operativen Daten bleiben herkömmliche Ansätze der ERP-zentrierten Logistik-IT auf wenige, stabile Logistiksysteme beschränkt und treffen damit nicht die intermodale und stark segmentierte Logistik. Hinzu tritt anwendungsseitig die starke Differenzierung der Logistikmärkte, der große Anteil kleiner und mittlerer Unternehmen und die hohe Wettbewerbsintensivität, die die Möglichkeiten der unternehmensübergreifenden Standardisierung bisher erheblich beschränkten. Das InterLogGrid-Konsortium sieht in der D-GRID-Initiative jedoch eine hervorragende Chance, diese Beschränkungen zu überwinden.

Das Projekt wird organisatorisch als Teil der Forschungsgruppe Wissensmanagement von Prof. Studer am Schwesterinstitut KSRI durchgeführt.